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Lebenslauf Prof. Dr. med. Thomas Lenarz

Curriculum Vitae (English)
Publikations- und Vorlesungsverzeichnis (PDF)

1. Persönliche Daten:
Name: Thomas Heinrich Robert Lenarz, Prof. Dr. med.
Geboren: 3. Juni 1956 in Darmstadt
Klinikadresse: Hals-Nasen-Ohrenklinik der Medizinischen Hochschule Hannover,
Carl-Neuberg-Str. 1, 30625 Hannover,
Telefon: + 49-511-532-6565
Telefax: + 49-511-532-5558
E-Mail: lenarz.thomas@mh-hannover.de

Jetzige Position:
Professor und Direktor der Hals-Nasen-Ohrenklinik der Medizinischen Hochschule Hannover

2. Studium der Humanmedizin 1975-1981
1975 - 1977 Universität Tübingen
1977 Universität Erlangen, Ausbildung in Elektrophysiologie am Physiol. Institut bei
Prof. Dr. W. Keidel
1977 - 1981 Universität Heidelberg
1979 London University College, Internship am Guy's Hospital
Oktober 1981 Ärztliche Prüfung
  Promotion zum Dr. med.

3. Studium der Biochemie
1975-1977 Universität Tübingen

4. Berufliche und akademische Abschlüsse
1981 Staatsexamen Medizin, Promotion
1986 Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
1987 Habilitation für das Fach Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Thema: Tierexperimentelle Untersuchungen zur medikamentösen Beeinflussung des auditorischen Systems
1990 Umhabilitation an die Universität Tübingen
1993 Ernennung zum ordentlichen Professor für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde an der Medizinischen Hochschule Hannover

5. Weitere Qualifikationen
15.1.1996 Degum-Seminarleiter für das Gebiet Kopf-Hals-Diagnostik (Ultraschall)
28.8.1996 Zusatzbezeichnung "Allergologie"
14.9.1998 Zusatzbezeichnung "Umweltmedizin"
19.5.1999 Zusätzliche Weiterbildung "Spezielle Hals-Nasen-Ohren-Chirurgie"
  Anerkennung durch Ärztekammer Niedersachsen
25.7.2000 Zusatzbezeichnung "Qualitätsmanagement"

6. Beruflicher und akademischer Werdegang
1981 - 1986 Weiterbildung zum Facharzt für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde an der Univ.- HNO-Klinik Heidelberg (Direktor: Prof. Dr. H.-G. Boenninghaus)
1986 – 1989 Oberarzt an der Univ. HNO-Klinik Heidelberg unter Prof. Dr. H.-G. Boenninghaus (bis September 1987) und Prof. Dr. H.Weidauer
  Leiter des Bereiches Audiologie und Neurootologie
  Aufbau des Cochlea-Implantat-Programms
1987 Habilitation mit einer experimentellen Arbeit zur Neuropharmakologie des auditorischen Systems
1987 Verleihung des Samuel-Moos-Preises der Akademie der Wissenschaften der Universität Heidelberg für die beste Habilitationsarbeit der Medizinischen Fakultät
1988 - 1989 Postdoctoral Research Fellow an der University of California San Francisco, Dept. of Otolaryngology, Coleman Laboratories bei R. Schindler, M. Merzenich und P. Leake
  Elektrophysiologische und morphologische Arbeiten zum Thema Cochlear Implant bei Kindern
  Erarbeitung eines tierexperimentellen Tinnitus-Modells
1989 – 1993 Leiter der Bereiche Otologie, Audiologie und Neurootologie
  Forschungsprojekt „Vollimplantierbares Hörgerät“ (später Implex TICA)
1992 Ruf auf die C4-Professur HNO-Heilkunde an der Medizinischen Hochschule Hannover (Nachfolge: Prof. Dr. Dr. E. Lehnhardt)
ab 1.2.1993 Direktor der HNO-Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover
  Ausbau des Cochlea-Implantat-Programms zu einem internationalen Zentrum. Zur Zeit ca 300 Implantationen pro Jahr bei Kindern und Erwachsenen
  Aufbau der Grundlagenforschung und der klinischen Forschung im Bereich der Cochlea-Implantate, der implantierbaren Hörgeräte und der konventionellen Hörgeräte
  Aufbau des Hörzentrums Hannover zur integrierten Versorgung von Patienten mit Schwerhörigkeiten einschließlich der klinisch bezogenen Forschung

7. Funktionen
seit 2002 Sprecher des Sonderforschungsbereiches 599 „Zukunftsfähige bioresorbierbare und permanente Implantate aus metallischen und keramischen Werkstoffen“ an der MHH
seit 2003 Sprecher des neu gegründeten Kopfzentrums an der Medizinischen Hochschule Hannover
2003 Koordination des PhD-Programms „Biomedical Engineering“

Mitglied folgender Kommissionen:
a) Forschungskommission
b) Kommission zur Bewertung neuer diagnostischer und therapeutischer Leistungen
c) DRG-Kommission
d) Kommission zur Beratung des Vorstandes in wirtschaftlichen Fragen

8. Herausgeberschaften
a) Mitherausgeber der Zeitschrift für Laryngo-Rhino-Otologie
b) Beirat HNO
c) Editorial Board American Journal of Otology, jetzt: Otology & Neurotology
d) Zeitschrift für Audiologie
e) Cochlear Implant International

9. Gutachtertätigkeit für Zeitschriften
a) Otology & Neurotology
b) HNO
c) Laryngo-Rhino-Otologie
d) The Laryngoscope

10. Forschungsschwerpunkte (einschließlich Drittmittelförderung)
1. Entwicklung und Testung neuer Biomaterialien auf dem Gebiet der Elektroden für Cochlea-Implantate und
    der funktionellen elektrischen Stimulation, Mittelohrprothesen (SFB 599)
2. Protektion und Regeneration im peripheren auditorischen System: Molekularbiologische und
    tierexperimentelle Untersuchungen (EU-Projekt BioEar)
3. Pathophysiologie und Therapieverfahren bei Tinnitus
4. Lärmforschung
5. Klinisch-experimentelle Audiologie
6. Neuromonitoring bei Schädelbasiseingriffen
7. Molekulargenetik des Innenohres
8. Mikrodosiersystem für das Mittel- und Innenohr zur pharmakologischen und molekularbiologischen
    Behandlung von Hörstörungen (EU-Projekt BioEar)
9. Neugeborenen-Hörscreening (Studie im Auftrag des BMGS)
10. Biointegrierte Gehörknöchelchenprothesen (Kooperation mit der ETH Zürich)
11. Intelligente Lasersysteme zum sicheren Weichgewebeabtrag im Rahmen der Schädelbasischirurgie und zur
     Oberflächenbearbeitung von knöchernen Strukturen und Ersatzmaterialien (BMBF-Verbundprojekt Muskel)

11. Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Gesellschaften
a) Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie
b) Deutsche Gesellschaft für Audiologie (DGA), Vorstand
c) European Federation of Audiological Societies (EFAS), Past President
d) European Skull Base Society (ESBS), Council Member
e) European Academy of Otology & Neurotology (EAONO)
f) Deutsche Gesellschaft für Stammzellforschung e.v.