Stabilisierende Magnesiumgeflechte zur Unterstützung von kardiovaskulärem Gewebeersatz im Hochdrucksystem
News:
Im PZH-Magazin 2010 wurde eine Reportage über das Teilprojekt R7 mit dem Titel „Mit Herz und Sand“ veröffentlicht.“
Um zur Gesamtausgabe des PZH-Magazins 2010 zu gelangen, klicken Sie bitte auf das Titelbild
In den histologischen Untersuchungen der explantierten Implantate konnte bisher eine gute Bioverträglichkeit des Magnesiumgitters gezeigt werden. Es fanden sich in keinem Explantat Hinweise für Toxizität des Magnesiums oder seine Abbauprodukte auf benachbarte Herzmuskelzellen oder glatte Muskelzellen des Magengewebes. Nekrotische Zellen oder Zellreste fanden sich nicht. Vielmehr konnte eine sterile granulomatöse Entzündung gesehen werden. Es zeigte sich insgesamt sowohl nach einem und nach drei Monaten eine hochgradige Zellaktivität.

Nach 1, 3 und 6 Monaten Implantationszeit zeigen die intestinalen Gefäße, die die AutoVAM versorgen, in der Angiographie uneingeschränkte Offenheit.

Diese Resultate erlauben die weiterführende Erforschung dieses vielversprechenden Therapieansatzes. Aktuell untersuchen wir die Anwendbarkeit von Magnesiumstützstrukturen zur Stabilisierung von langstreckigen, biologischen Aortensubstituten. |
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